Unverständlicher Umgang mit dem Wolf
Wolf-Abschuss im Jahr der Biodiversität
Das Männchen des Wolfspaares aus dem Wallis wurde gestern Morgen erschossen. Und jetzt, ist das wirklich besser?
Im Jahr der Biodiversität kommt den Wallisern nichts Besseres in den Sinn, als den einen Wolf in der Schweiz zum Abschuss frei zu geben. Nun heisst es, das Weibchen sei in Sicherheit, da der Abschuss nur für einen Wolf frei gegeben wurde. Ich warte darauf, dass morgen aus dem Wallis die Meldung kommt, auch auf den zweiten Wolf dürfe nun geschossen und damit die Wölfin ebenfalls erlegt werden.
Naturschützer versuchen seit Jahren, Adler, Luchse, Wölfe usw. in der Schweiz wieder anzusiedeln. Es ist wirklich deprimierend, wenn jedes Tier, welches lange nicht hier war, sofort zum Abschuss freigegeben wird, wenn es mal in die Schweiz kommt.
Um die Herdentiere zu schützen, gibt es andere Wege, zum Beispiel einen besseren Herdenschutz. Nationalrätin Franziska Teuscher hat dazu einen Vorstoss eingereicht. Leider gibt es zum Thema noch andere Vorstösse, die in der Herbst- oder Wintersession diskutiert werden, und die meisten wollen dem Wolf an den Kragen.
Der Bund müsste hier mehr Verantwortung übernehmen und die Sache besser abwägen. Entschädigungen zahlen, wo sie nötig sind, und die Biodiversität - egal in welchen Bereichen - fördern, wo immer es geht. Das Schlimmste ist, Geld in etwas zu stecken, was später abgeschossen werden darf. Aber so weit sind wir zum Glück noch nicht. Verständlich ist diese Geschichte aber echt nicht.
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Wann kommt der Mensch-Abschuss?
Ich war lange nicht mehr im Wallis, lange nicht mehr im Bündnerland. Ich will nicht riskieren, gleich behandelt zu werden wie Wolf, Luchs und anderes Getier. Sollen Personen diese Regionen am Leben erhalten, welche den Mut haben, sich unter diesen Killern zu bewegen.
Der Wolf in der Schweiz
Alle sollen die GWS Petition unterschreiben um zu demonstrieren, dass wir den Wolf in der Schweiz begrüssen!http://www.thepetitionsite.com/1/wolfsschutz
Die Erde, nicht das Wallis brennt!
Felix Lang, Stüsslingen (SO) Kantonsrat, Präsident Uniterre Nordwest, Co-Präsident BIO NWCH
Wirklich grüne Probleme
@ Blogbetreiber: Könnte man eine Art 'wild blog' zusätzlich dazulinken?
Die SVP hatte mal eine Homepage mit einem Blog, da konnten alle selber eigene Themen bringen. War auch für mich als Grüner interessant, obwohl gewisse Beiträge etwas gewohnheitsbedürftig sind und die besten Beiträge wieder herauszensuriert wurden.
Aber wenn man das Ganze etwas kolligial, aus Distanz und mit Humor nimmt, kann ein echter Austausch stattfinden, auch wenn mal jemand eine Frustreaktion schreibt. Immerhin hat die SVP dieselben grünen Farben wie die Grüne Partei. Gute Ideen dürfen der SVP ruhig gekapert werden ;-).
der Wolf in der Schweiz - grünes Thema
Genau aus diesem Grund sollten wir uns mit der natürlichen Rückkehr vom Wolf befassen und es als Chance für eine Verbesserung der Nutztierhaltung in den Alpen nutzen. Im Interesse der Landwirte, der Tiere und unseres Oekosystems.
Die Petition der Gruppe Wolf Schweiz GWS läuft noch: http://www.thepetitionsite.com/1/wolfsschutz
Wir Grünen haben in Sachen Schweizer Landwirtschaft und Grundversorgung noch viel zu tun!
@Stefan, ich schau mal mit dem "Blogbetreiber"
Il cornuto
"Häscht gsächa geeganüüber dia Wuliga döt? Wia aifach d'Zwaibainer zu ihram Frässa khömmend! Khumm, mir wärdand jetzt au zu Flaischfrässär! Dänn khriagad mir au soona Buuraniivau!"
"Du, hät dä Jeeger döt an Iivau? Dä kriagt üs jo nöd amool mit sinära Jagdprotheesa! Ahaa, strängär worda, das Ganzi, ahaa. Dänn ischt är aaber hoffäntli sichär au no Schoofpuur!"
