Grüne und Bundesrat
Grüne Themen müssen in den Bundesrat
Die Grünen sind reif für den Bundesrat. Nicht so die andern Parteien. Da diese immer noch nicht bereit sind, ihre Macht zu teilen, verzichten die Grünen dieses Mal auf eine eigene Kandidatur. Sie werden stattdessen denjenigen Kandidaten unterstützen, der den Green New Deal am besten im Bundesrat vertreten wird. Die Hearings werden Aufschluss darüber geben, wer die grünen Stimmen bekommt.
Die Grünen wollen in den Bundesrat und haben aufgrund ihrer Wählerstärke den grössten Anspruch auf den frei werdenden Sitz. Dennoch verzichten sie auf eine eigene Kandidatur. Die andern Parteien sind leider nicht bereit, die Grünen in die Regierungsverantwortung einzubinden. Die Grünen werden folglich auf die kommenden Wahlen fokussieren.
Die Grünen werden sich bei der Bundesratsersatzwahl dennoch für die grünen Anliegen einsetzen, insbesondere für den Green New Deal. Die Grünen Stimmen sind nicht gratis. Derjenige oder diejenige KandidatIn, der/die sich am stärksten für eine grüne Wirtschaft, für einen effizienten Klimaschutz sowie für eine solidarische Gesellschaft einsetzt, wird die grünen Stimmen erhalten. Die Grünen werden die Hearings, die bekannten Profile der KandidatInnen und ihre Interessensbindungen für eine detailierte Analyse nutzen.
Die Grünen wählen den neuen Bundesrat / die neue Bunderätin für zwei Jahre, also für die verbleibende Hälfte der Legislatur. Bei der Gesamterneuerungswahl des Bundesrates 2011 werden die Grünen aufgrund des Leistungsausweises der gewählten Person prüfen, ob sie diese erneut wählen.
